acht/zwanzigsiebzehn

Hier hat es nicht die Sportlerin versaut –
im Gegenteil, sie war in großer Form
und meisterte behände jede Norm,
doch gegen Funktionäre wächst kein Kraut.

Ich hab mir kurz die Vita angeschaut:
so viel Talent, ich bin entzückt (wie Gorm)!
Auf Ski, im Becken, hat sie lange vorm
Karrierehighlight ihre Fans erbaut.

Sie fand ihr Glück dann – liegend – auf der Straß’;
und bald ward’s ihr auch gülden umgehängt.
Bis ein Jahr drauf (WM!) der Tiefschlag saß:

Man glaubt’s nicht, wird zur wilden Sau (gesengt),
dass jemand ihren Namen schlicht vergaß.
(Der Gnadenakt des Weltverbands: geschenkt.)

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider öfter mal), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

sieben/zwanzigsiebzehn

Er ist bereits ein bisschen nass geworden.
Egal – er wird ja grad Europameister!
Ist dominant, fast so wie einstmals Deister,
und lässt vor Freud Gefühle überborden.

Weit vor dem Ziel begeistert er die Horden,
sein früher Jubel ist ein eher dreister:
Ins eilig ausgezogne Leibchen beißt er,
als wolle er hernach Maskottchen morden.

Er kommt ins Ziel, das Hemd nun in der Hand,
und feiert, dass er alle andern schlug –
das Wort “vermeintlich” muss man hier wohl nennen.

Denn Wettbewerber aus dem Nachbarland
bekommen Recht: Der Sieg fußt auf Betrug –
man konnt’ zum Schluss die Nummer nicht erkennen!

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sechs/zwanzigsiebzehn

Ein Klassiker. So ist er wohl zu nennen,
der Lapsus, den man gern vergessen wähnt,
doch immer wieder mal darüber gähnt,
weil manche Leute ihn nicht lassen können.

Sie mögen – Hoppla! – in der Hölle brennen,
wenn einmal mehr – des Lesers Auge tränt –
das Fensterende, das man lang ersehnt,
der Witz garniert, den wahrlich alle kennen.

Ach so, Euch geht er gar nicht auf den Senkel?
Ihr klopft Euch eh gern prustend auf die Schenkel?
Dann werd ich wohl mal Eure Nummer wählen.

Und Euch den Ulk, den man seit Jahr und Tag
an Rhein und Elbe gleichermaßen mag,
sehr gerne per Facsimile erzählen.

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fünf/zwanzigsiebzehn

Ein einziger Superlativ (hier: weiblich) –
der Wettbewerb hat offenbar Profil.
In jenem Jahr war dabei, kurz vorm Ziel,
das Renngeschehen ziemlich schwer beschreiblich.

Wobei: So’n Lapsus ist wohl unausbleiblich,
der Habitus gehört ja dort zum Stil.
Die Muskeln, die Gefahr: es wirkt viril,
um nicht zu sagen: ausgesprochen leiblich.

In jenem wilden Kampf an der Riviera,
zum Frühlingsauftakt (dorten: primavera),
hat einer sich zu siegen angeschickt.

Er kontrollierte kurz vor Schluss die Chose,
begab sich gradewegs in Jubelpose –
ach hätte er doch mal nach rechts geblickt!

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vier/zwanzigsiebzehn

Er war in jenen Jahren meistens Spitze
und überzeugt, dass sich das so gehört.
Wenn’s anders war, hat ihn das sehr empört,
und jeder wusste: Mach jetzt keine Witze!

An einem Tag, es herrschte Affenhitze,
hat ihn ein ziemlich junger Mann verstört.
Ein jeder, der vor Ort dabei war, schwört:
Aus seinen Augen schossen Todesblitze!

Nach gutem Start hat er den Punch verloren –
der lahme Gegner hatte, sehr versiert,
nen Tiefschlag eingesetzt, den Mond beschworen.

Er selbst war davon mächtig enerviert
– ein andrer würd‘ zum Musketier erkoren –
und hat sich letztlich selber abserviert.

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drei/zwanzigsiebzehn

Der Mann ist zweifellos recht unbekannt.
Kein Wunder! Denn fürs Fernsehn ist sein Sport
– manche eine(r) hinterfragt auch dieses Wort –
bloß bei Olympia leidlich intressant.

Wie dem auch sei: Grad im Olympialand
brilliert er seinerzeit in einem fort
und deklassiert die andern ebendort –
ob kniend, liegend oder auch im Stand.

Er ist, so scheint es, uneinholbar vorn,
doch nimmt dann plötzlich Nachbars Bahn aufs Korn,
zentriert ihm eine aus dem vollen Lauf.

Als er – besiegt – zur Siegertreppe stiert,
ahnt keiner, dass er nochmal repetiert:
Same same but different, heißt’s vier Jahre drauf.

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zwei/zwanzigsiebzehn

Zwar fuhr er mit der Konkurrenz nicht Schlitten,
doch lief es ziemlich rund und meistens glatt:
So war er, großer Siege niemals satt,
als Favorit olympisch unbestritten.

Dort machte er erneut mit Riesenschritten
von Anfang an die Konkurrenten platt.
Doch als das Gold schon durchgeschimmert hat,
ist ihm der Sieg fast unbemerkt entglitten.

Es scheint absurd, dass er noch nicht mal ahnte,
dass er sich nicht den Weg zum Golde bahnte –
dem Trainer war er leider nicht vertraut.

Als jener das Schlamassel – bald – erkannte,
sein Schützling aber unvermindert rannte,
da hätt ich gerne nicht mehr hingeschaut.

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Beschissen? Verkackt!

Mal ganz abgesehen von der Fäkalsprache, die hier in jüngster Zeit offenbar Einzug gehalten hat: Kennen Sie Luka Pibernik? Nicht? Da sind sie vermutlich nicht der einzige. Oder Limenih Getachew? Auch nicht? Hm. Aber Wolf-Dieter Ahlenfelder vielleicht? Frank Mill doch bestimmt? Ah, nur die Fußballleute erkannt. Kennt man ja.

Und ja, Sie sind auf der richtigen Spur. Diese Leute haben es mal so richtig verkackt. Gewiss, über Ahlenfelder und die mancherorts nach ihm benannte Getränkekombination lacht man heute, das war noch ne Type, ne, und dem Videoassistenten hätte er was gehustet, schon klar. Eine Glanzleistung war es trotzdem nicht, das mit den 32 Minuten. Frank Mill, ok, Folklore. Stürmer vergeben halt mal Chancen, auch etwas größere. Verkackt, aber anders.

Luka Pibernik. Das war dann schon ganz hübsch. Zieht beim Giro d’Italia den Zielsprint an, fährt als erster über die Linie, jubelt, wundert sich vielleicht ein wenig, dass ihm keiner folgen konnte, und dann ziehen sie alle an ihm vorbei, weil grade die letzte Runde begonnen hat. Nicht schön.

Limenih Getachew ist Langstreckenläufer. Marathon. Und, wie soll ich sagen, da ist halt die Streckenführung nicht zu jedem Zeitpunkt so eindeutig, und dann läuft man als Führender kurz vor Schluss schon mal fälschlicherweise den Kamera-Motorrädern hinterher, und zack – ist der Sieg dahin. Schon so’n bisschen verkackt, ne?

Und weil ich bei mir dachte, derlei Geschichten gebe es zu Hunderten, wollte ich sie vorweihnachtlich verwerten. Bestimmt gibt es sie auch. Allein: Ich kenne gar nicht so viele. Oder ich kenne – mittlerweile – zu viele, wo ich wiederum die Sportler gar nicht kenne und wo sie möglicherweise auch nicht jede(r) Mitlesende kennt.

Was in einem Adventskalender, wo man dann eben – zum mittlerweile sechsten Mal – 24 solcher Geschichten und – zum mittlerweile dritten Mal – ebenso viele Rätsel platzieren muss und möchte, unter Umständen zu einem Gesamtbild führt, das dem aus den Beispielen durchaus ähnelt: Die einen Namen und Geschichten muss man, wer auch immer „man“ sein mag, googeln, die anderen sind mehr als hinlänglich bekannt, ob der Geschichten neigt man zum Gähnen.

Bisschen unglücklich auch für die gemeine Leserin, die nicht wissen kann, an welchen Tagen eine kleine Googelei verpönt und an welchen sie nahezu unabdingbar ist. Als Faustregel gilt: verpönt. Aber ich gebe zu: Limenih Getachew hätte ich auch nicht, nun, so ganz auf Anhieb korrekt geschrieben, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Das Ahlenfelder-Beispiel oben legt nahe, dass es nicht immer nur die Sportler selbst sein können, denen ein hinreichend unglücklicher Lapsus unterlaufen ist; man denke beispielsweise an Christoph Daum. Und hat nicht mal ein Dritt- oder Viertligist vergessen, die Lizenz für die nächsthöhere Liga zu beantragen? Taucht eben dieser Ligist vielleicht sogar hinter einem Türchen auf? Gleich nach Luka Pibernik, mit dem jetzt ja eh keiner mehr rechnet?

Fußball ist übrigens möglich. Frank Baumann und Francis Kioyo kann ich aber ebenso ausschließen wie Goleos Outfittery.

Ach ja, und beschissen wird’s halt wieder. Sie wissen schon.

Beschissen ist mitunter übrigens auch der Umstand, dass meine Kommentarfunktion manchmal hakt. Wer Probleme hat, ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. Der Umstand, dass ein Kommentar nicht gleich angezeigt wird, ist indes kein relevantes Indiz für eine Fehlfunktion, es bedürfte schon einer Fehlermeldung. Tatsächlich werden die Kommentare erst im Lauf des Tages en bloc veröffentlicht, um die Lösung nicht vorschnell zu offenbaren – ältere Häsinnen und Hasen wissen Bescheid, jüngere verstehen sicher, was ich meine.

Wie immer wünsche ich Euch und Ihnen allen eine schöne Adventszeit, mit Marzipan, Nüssen und Mandarinen; zudem ein bisschen Besinnlichkeit und das eine oder andere Flötenkonzert, dazu Fußball, Wintersport und natürlich Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

Hier geht’s zum Kalender.

eins/zwanzigsiebzehn

Er zählte zweifelsohne zu den Größten,
war lang und stark und schnell, und überhaupt!
Drum hat man damals immer noch geglaubt,
er werfe, springe mal am weitsten, höhsten.

Die Fanschaft wartet auf die größten Gesten:
dass er sich auch mal Psychozeugs erlaubt
und seiner Nemesis den Titel raubt.
Dann wäre sie gewiss am allerfröhsten.

Doch diese Hoffnung ist schon früh dahin –
das Stichwort praecox kommt uns in den Kopf.
Er zieht sich an und geht davon, erbost.

Nach “Hand in Hand” steht ihm nun nicht der Sinn.
Er ging für Gold, kriegt Häme, armer Tropf!
Nur Jeanie – stets bezaubernd – spendet Trost.

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„Videobeweis, Videobeweis!“

Den Zusammenprall zwischen Koen Casteels und Christian Gentner konnte ich aus meinem Blickwinkel nur schlecht erkennen, die Heftigkeit und den Ort des Kontakts lediglich erahnen. Was ich sehen konnte, war eine sehr rasche und dringliche Reaktion von Casteels, als er einen ersten Eindruck von der Schwere der Verletzung gewonnen hatte, seinen Schrecken, sein Bemühen um eine rasche Unterbrechung und Behandlung. Ich sah Spieler beider Farben, die ihn, von seinen Aktivitäten aufgeschreckt, darin unterstützten und sah letztlich zwei Mitglieder des medizinischen Teams des VfB, die die Erlaubnis, den Platz zu betreten, nicht abzuwarten schienen, sondern eigenmächtig zu Gentner eilten, und ein bisschen dachte ich dabei an Rugby, der Behandlung während des Spiels wegen, und was das doch in mancherlei Hinsicht für ein kluger Sport sei.

Was ich nicht sah: einen Schiedsrichter, hier Guido Winkmann, der auf die Situation reagierte. Oder einen Assistenten. Einen vierten Offiziellen. Oder irgendeinen Hinweis darauf, dass der Videoassistent schnellen Handlungsbedarf signalisiert haben könnte, worauf der Schiedsrichter dann reagiert hätte. Natürlich lässt sich das im Nachhinein leicht sagen. Es war nicht auszuschließen, dass Gentner nur simulierte, man führte ja, und dass Casteels aus irgendeinem Grund darauf hereingefallen sei, und hätte der Schiedsrichter dann den Konter unterbrochen, wäre er in Erklärungsnot geraten. Mag sein. Ändert in meinen Augen nichts daran, dass das Schiedsrichterteam, und ich glaube sagen zu können, dass ich derlei selten leichtfertig behaupte, dass also Herr Winkmann und seine Gehilfen in dieser Situation schlichtweg versagt haben und ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Spieler nicht gerecht geworden sind.

Was ich auch nicht gesehen habe: Die große Wolfsburger Ausgleichschance kurz vor Schluss. Meine Augen waren bei Dr. Raymond Best (der bei Sport im Dritten zum Entsetzen meiner Frau wie Chandler ausgesprochen wurde, nicht wie Steylaerts oder Ceulemans), der noch einmal zurück zur Bank spurtete, nachdem Christian Gentner bereits auf der Trage das Stadion verlassen hatte. Kaum einen Blick hatte ich mehr für das Spiel, zu bedrohlich erschien mir das Ganze, zu geschäftig die Sanitäter, zu ernst wirkten einzelne Akteure, zu lebhaft waren die Bilder in meinem Kopf, davon ausgehend, dass es ja nur um Gentners Kopf oder die (Hals-)Wirbelsäule gehen konnte.

Offensichtlich war ich damit nicht ganz allein. Ein Herr im Nachbarblock, den ich seit längerem im Verdacht habe, der klügste Mann der Kurve zu sein, hing ebenfalls noch länger bei der Gentner-Szene fest. Wenn auch aus anderem Grund. „Videobeweis! Videobeweis!“ krakeelte er, garniert mit einigen Beleidigungen für Schiedsrichter und Verband, sowohl während der Behandlungspause als auch nach der Spielfortsetzung, und speziell in der ersten Phase, als im Grunde alles die Luft anhielt, dachte ich ganz kurz, dass ich mich gerne einmal mit ihm über seine Prioritäten unterhalten würde, über Elfmeter, gelbe und rote Karten und möglicherweise lebensbedrohliche Verletzungen, was sie dann offenbar und glücklicherweise nicht waren, und ziemlich rasch wähnte ich mich wieder im Neckarstadion des Jahres 2006, als dem augenscheinlich schwer verletzten Bremer Torhüter Andreas Reinke nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Martin Stranzl ein choreografiertes „Steh auf, Du Sau!“ zugerufen wurde, für das ich mich, wiewohl nicht beteiligt, so geschämt habe wie niemals sonst in einem Fußballstadion.

Ich kam dann übrigens rasch wieder ab von dem Gedanken, mich mit ihm unterhalten zu wollen. Aber ja, so’n bisschen Empathie, das wär was. Völlig unabhängig von Schiedsrichterentscheidungen, von Vereinszugehörigkeiten und Animositäten. Aber ich schweife ab.

Das Spiel hatte übrigens Spaß gemacht. Santiago Ascacíbar spielte sich nicht ganz unerwartet in die Herzen der Stuttgarter Fans, Anastasios Donis begann wie einst Julian Green mit viel Zug nach innen, beweis dann aber, dass er im Gegensatz zu Green auch willens und in der Lage ist, außen vorbei zu gehen, Chadrac Akolo machte mit einer großartigen Aktion die ungelenken Vorläufer der ersten halben Stunde vergessen, und hinten hielt Benjamin Pavard den Laden zusammen. Ein andermal mehr.