neunzehn/zwanzigsiebzehn

Wenn sich die Jugend dieser Welt versammelt
und alle miteinander erstmal feiern,
die Fahnen wehn und Funktionäre seiern,
ein Star-Auflauf im Stadion rumgammelt,

wenn vorn am Mikrofon ein Sportler stammelt
und Modefans ob Bogners Outfits reihern,
wenn schwärmerische Sportler Dates anleiern
und Blicke sagen: “Nachher wird gerammelt!”,

dann hat das größte Ding im Sport begonnen,
für viele wohl ein Augenblick in Zeit,
den sie in kühnsten Träumen nur ersonnen.

Bei einem Schwarm entflammt bereits das Kleid.
Es lodert hell, er ist ihm nicht entronnen,
war müd‘, die Flügel schwer, dem Tod geweiht.

 

______________

Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.

Wer Probleme hat, überhaupt zu kommentieren (ja, das passiert leider öfter mal), ist herzlich eingeladen, mir seinen oder ihren Kommentar per Mail an blog at heinzkamke.de oder auch per Twitter-DM zu schicken. 

28 Gedanken zu „neunzehn/zwanzigsiebzehn

  1. Nur ein Versuch heute. Wieder ohne Google und mit noch weniger Zeit.

    Winterspiele irgendwo. Eröffnungsfeier. Taube(n) wurden beim entzünden des Feuers leider verbrannt. Das Jahr? Ich tippe auf 2002.

  2. Irgendjemand hat sich an der olympischen Flamme entzündet? „One Moment in Time“ war irgendwann in den 80ern… Seoul 88. Da lief das rauf, runter, quer und zurück. Gebratene Täubchen gab es bei der Eröffnungsfeier. Der Tierfreund in mir mag das natürlich nicht, ein gewisser Restkicherfaktor bleibt ob dieses Geschehens aber schon.

    Kein Limerick, weil: keiner weiß, woher die Tauben kamen (Es waren vier Tauben aus woher soll ich das wissen…) Lamest Excuse ever.

  3. Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch. Es scheint allgemein um die Olympischen Spiele zu gehen. Mit der Zeile “ ein Augenblick in Zeit“ – One Moment in Time bin ich dann auf die Olympischen Spiele 88 in Seoul gekommen.

  4. Ich weiß nicht ob geröstete Tauben ein koreanische Spezialität sind, mir sind aber aus 88 die zahlreichen Fernsehberichte über das Krautgericht Kimchi und die damit verbundenen Flatulenzen in Erinnerung.
    Seoul 1988, über 1000 Tauben werden vor Entzündung der Flamme aufgelassen, finden den höchsten Punkt und verbrennen ziemlich unschön.

    Richtigkeitswahrscheinlichkeit liegt bei 90%, denn die Bogner Outfits machten mir schwer zu schaffen, denn die sehen wir eigentlich bis 2012 nur bei Winterspielen…

  5. Ob gebratene Schweinskaldaunen in Auerochsfett besser schmecken als verbrannte Friedenstauben, das sei dahingestellt. Gleichwohl muss hier die Lösung liegen, auch wenn der Weg dorthin erstmal einen Bogen um Bogner machen musste. Umsonst, der Weg, beim zweiten Lesen erst begriffen. Also Tauben, Seoul, 1988, Eröffnungsfeier. Grüße

  6. Endlich wieder ein paar Hinweise, die mein müdes Hirn auch als solche erkannt hat.
    Die Jugend dieser Welt versammelt sich ja besonders gern zu Olympischen Spielen. Nicht nur das Stichwort „Nachher wird gerammelt“ führt mich unweigerlich zur Eröffnungsfeier. Zu welcher? Zu der des Jahres 1988. Der „Augenblick in Zeit“ war dann doch sehr richtungweisend.
    Nun ist’s eigentlich klar, was gemeint sein muss. Und da, die Bestätigung: Müdes Getier mit schweren Flügeln. Hans Hartz lässt grüßen. Dort, damals in Seoul, verbrannten halt so einige Täubchen, als das Olympische Feuer in der Riesenschale gezündet wurde – in der sich die Flugratten zuvor eingenistet/ausgeruht/whatever hatten.
    Ha, Sherlock Rebiger is back.

  7. Nach den ersten beiden Abschnitten dachte ich heute an Heidi Schüller, die beim Olympischen Eid 1972 komplett aus dem Konzept kam.

    Aus dem Konzept kamen 1988 in Seoul aber auch Tauben (Mehrzahl, Herr Kamke), die mit dem Olympischen Feuer leider grausame Bekanntschaft machten und verbrannten.

    Mir ist ob der Erinnerung nun schlecht.

  8. One Moment in Time lese ich heraus. Es geht also um Seoul 1988 und wohl um die Eröffnungsfeier.

    Ansonsten stehe ich auf dem Schlauch.

  9. 1988 in Seoul
    Die Eröffnungsfeier endet,
    die Flamme brennt,
    die Tauben fliegen,
    über die Flamme hinweg
    und fallen brennend zu Boden.

  10. Ich bin ja dafür, den Kamke in unser tägliches Gebet aufzunehmen: „…unseren täglichen Kamke gibt uns heute“…

    Die Verantwortlichen von Olympia in Seoul haben – sofern gläubig – vielleicht für etliche Tauben gebetet, nämlich für jene, die bei der Eröffnungsfeier 1988 aufgestiegen sind und sich (zum turteln?) an allen möglichen Plätzen niedergelassen haben, so auch in der Schale mit dem olympischen Feuer.

    Als eben jenes Feuer entzündet wurde, waren einige der über 1.000 Tauben im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme und verbrannten.

    Der Aufschrei von Tierschützern war groß – und sofern ich weiss, sind seitdem keine echten Tauben mehr bei Eröffnungsfeiern aufgestiegen.

    Auch so eine Kindheitserinnerung, die ich bisher unter „unnützes Wissen“ abgespeichert hatte… die ist daher hängen geblieben, weil mein Großvater selig sich damals über die Tierschützer aufgeregt hatte, weil die sich wiederum zwar über ein paar Hundert verbrannte Tauben aufgeregt hatten…

    @kamke: Sollte das Rammeln im Text ein Hinweis sein, dass es der Text irgendwas mit Vögeln zu tun hat?

  11. Tippe auf die Tauben, die sich nicht mehr retten konnten, als das Olympische Feuer angezündet wurden und gegrillt wurden. 88 müsste das gewesen sein.

  12. Während im weiten rund der Olympiastadien dieser Welt sich die SportlerInnen versammeln (seit 2012 auch im Sommer teilweise in Bogner gekleidet), Popsternchen Hymnen trällern und mitunter auch zwei SportlerInnen (wie beim gesuchten Ereignis) versuchen Ihren Eid zumindest ordentlich aufzusagen, warten alle auf das Highlight, das Anzünden des Feuers.

    Man hat hier spektakuläre technische und choreographische Entwicklungen gesehen. Während lange Zeit ein Sportler (Mann, klar) ein e lange Treppe hoch rannte und dann die Fackel an die Gasauslässe hielt, wurde 1980 in Lake Placid erstmals die Hubvariante probiert, während in LA 1984 die erste Fernzündung erfolgte. Rafer Johnson musste aber auch hier zunächst eine unfassbar steile Treppe hoch. Da er es aber überlebte, handelt es sich eindeutig nicht um den gesuchten Fall.

    Auch in Barcelona 1992 gab es keine Berichte, dass der flammende Pfeil einen armen Ordner vorm Stadion traf.

    2000 in Sidney schloss Cathy Freeman die – nunmehr nur aus Frauen bestehende – Stadionstaffel ab und wurde Teil einer spektakulär-poetischen Wasser-Feuer-Show. Man musste Angst haben, dass sie im australischen Winter erfriert. Da man sie aber später noch bei bester Gesundheit sah, müssen wir weiter suchen.

    Nein, ein Vogel wurde Opfer der Feuerentzündung. Da erinnern wir uns doch gleich an Vancouver 2010. Bei der Eröffnung sollte das Feuer am Ende von vier Eiskristallartigen überdimensionalen Fackeln entzündet werden, die sich dann hydraulisch aufrichten und zusammen eine große Flamme bilden sollten. Dummerweise blieb ein Exemplar im Boden. Bei der Schlussfeier widmete sich am Anfang ein cirzensischer Techniker der Panne und beförderte unter anderem einen toten Hahn aus der klemmenden Mechanik. Ob der allerdings wirklich während der Eröffnungsfeier starb?

    Wahrscheinlich waren es doch eher die dem Frieden geweihten weißen Tauben 1988 in Seoul, die sich teilweise nach getaner Arbeit (im Schwarm aufsteigen) auf der Feuerschale niederließen, um sich den Rest der Show anzusehen. Als dann die FackelträgerInnen zur Tat schritten (Variation der Hubtechnik) … lassen wir die Details.

    Was hat aber nun Greg Lemond mit all dem zu tun? Nun: als Jugendlicher, so heißt es, litt er ein wenig unter Sichelfüßigkeit – im Englischen: pidgeon-toe.

  13. Seoul 1988, bei der Eröffnungsfeier flogen manche Friedenstauben in Richtung des olympischen Feuers, was ihnen nicht ganz so gut bekam.

  14. Ich konnte mich selbst nicht an das Ereignis erinnern. Könnte daran liegen, dass ich in jenem Jahr geboren wurde.
    Dank den Hinweisen konnte ich mir relativ gut vorstellen, was passiert war. An einer Eröffnungsfeier von olympischen Winterspielen (Bogner sei Dank) ist irgend etwas ausserplanmässig abgebrannt. Über meine erste Suchmaschinen Abfrage mit den Begriffen „Olympia“, „Eröffnung“ und „Feuer“ musste ich laut über mich selbst lachen. Hätte mir auch vorher in den Sinn kommen können, dass ein Feuer grundsätzlich an einer Olympia-Eröffnung nichts ungewöhnliches ist.

    Ich habs dann doch gefunden:
    1988 wurden bei der Feier in Seoul Tauben freigelassen bevor das olympische Feuer entfacht wurde. Nicht alle Tauben haben dieses Feuer überlebt.

    Vielen Dank für diese (mir neue) Geschicht und die sehr schöne bildliche Beschreibung einer Eröffnungsfeier.

  15. Wie sang Hans Hartz einst so schön:
    „Die weißen Tauben sind müde – sie fliegen lange schon nicht mehr“…

    In Seoul 1988 sind offenbar einige verbrutzelt (was mit Suchmaschine nicht sonderlich schwer herauszufinden war).

    Wobei im Sommer kaum Bogner-Outfit getragen worden sein dürfte.

    Sorry, aber je näher Weihnachten rückt, desto kürzer werden meine Antworten 🙁

  16. Orrr… extra für mich heute etwas leichter gestrickt?

    Klar geht es um die Eröffnung der Olympischen Spiele, bei der sich die deutschen Sportler aufgrund des erwähnten Ex-Sportlers und Hauptsponsors regelmäßig und zumeist sehr bunt vom Mainstream absetzen.
    Und da waren doch einst die verbrannten Friedenstauben…
    Die Suchmaschine weiß, es war 1988 in Seoul als eine Schar weißer Tauben es sich in der Feuerschale bequem gemacht hatten.

  17. Die armen Tauben, die 1988 in Seoul beim Entzünden der olympischen Flamme in selbigen aufgingen… Zu Klängen von Whitney H. und als letzte lebenden Friedenstauben.

  18. Nachdem ich schon fast ein Hassgedicht über Tauben fertig hatte, hab ich doch davon Abstand genommen. Fest der Liebe und so …
    Die wundervolle Zusammenfassung des ganzen Olympia-Eröffnungsfeierquatschs ruft jedenfalls die Fehlplanung in Seoul 1988 ins Gedächtnis, wo Friedenstauben fliegen gelassen wurden, aber nicht weit kamen. Das olympische Feuer hatte was dagegen. Aus Tierfreundessicht natürlich anzuprangern, aber irgendwie doch ein treffendes Bild.

    Es ist so eine Sache mit Symbolen
    wenn sie gleich nach dem Start auch schon verkohlen.

  19. Klarer Fall: Eröffnung der Olympische Spiele 1988 in Seoul. Einige der „Friedens“tauben hatten sich in der Schale des noch nicht entzündeten olympischen Feuers niedergelassen und starben qualvoll, als man das Feuer auflodern ließ, weil man sie nicht wahrgenommen hatte.

    Ich dachte nach dem Hinweis auf das Rammeln ja zuerst, das es um den künstlichen Skandal der kostenlos verteilten Kondome im olympischen Dorf handelte, aber ich glaube, das war später…

  20. Eröffnungsfeier bei Olympischen Spielen. Soviel ist klar. Hoffentlich. Aber dann. In den ersten drei Strophen keinerlei Hinweise. Oder sehe ich sie nicht?
    Dann Schwarm, Flügel, Flammen, Tod. Wer oder was hat Feuer gefangen? Google meint, die Tauben 1988 in Seoul. Dunkel erinnere ich mich auch noch. Allerdings passt Bogners Outfit nicht so ganz. Hat der nicht immer nur die Winterspiele ausgestattet?

  21. Ganz schnell, so wenig Zeit und flugs (…) geraten. Es handelt sich um eine Olympia Eröffnungsfeier. Die Zeile mit dem Augenblick in Zeit (whitney houston, One Moment in Time) verrät schon das Jahr: 1988, Sommerspiele in Seoul. Während der Zeremonie fliegt ein Schwarm Tauben ins Olympische Feuer und fängt selbiges. When Doves Cry wäre also an dieser Stelle… ach, lassen wir das, auch wenn ich Flugzeuge war…

  22. Olympias Feuer hat gebrannt
    in Seoul, ’s ist kaum zu glauben,
    viel lieber als der Spatz in der Hand
    sind paar gebratne Tauben.

  23. Die 19. Sie macht mich nicht so recht glücklich. Sie machte mich auch gestern schon nicht glücklich, bevor ich auf den irreführenden Bogner-Hinweis hingewiesen wurde. Weil das Verkacken nicht recht thematisiert wird. Die Verkackenden nur so en passant vorkommen. Zu viele fixe Ideen, die drin bleiben mussten. Hans Hartz, zum Beispiel. Ach, und überhaupt. Schön, dass Ihr dennoch alles rausgehauen habt, vielen Dank!

    Das Setting wird in acht Zeilen beschrieben, ohne jeglichen Versuch, ein Geheimnis draus zu machen. Es geht um eine (für mich in dem Moment noch irgendeine, aber dazu gleich mehr) olympische Eröffnungsfeier, die Jugend der Welt, die Fahnen, die Reden, das beispiellose Staraufgebot, die stotternden Sportler (ich denke natürlich an Ed Moses 1984, Herr @zugzwang74 generationsbedingt an Heidi Schüller 1972), die dem Vernehmen nach in aller Regel auch intensiv gepflegten zwischenmenschlichen Beziehungen, und natürlich die Diskussionen der Modefans, wie auch immer man das Wort hier interpretieren mag, die mich noch etwas mehr ermüden, als Eröffnungsfeiern das per se tun. Oh. Hätte ich das nicht sagen sollen?

    Und ja, da war ich nachlässig. Ich habe in diesem allgemeinen Teil einfach “Bogner” als pars pro toto geschrieben (zuerst stand da “Sportler-Outfits”) und damit implizit eine Beschränkung auf Winterspiele (bzw. London im Sommer 2012) vorgenommen, was im weiteren Verlauf noch zu Problemen führen kann. Asche auf mein Haupt. De facto weiß ich übrigens auch nicht, ob 1988 schon so viele Kondome unter den Sportlern verteilt wurden wie bei späteren Austragungen. Ich zweifle.

    Wie auch immer: In den Terzetten wird’s dann etwas konkreter, zumindest an einer Stelle, die allem Anschein nach nicht allen aufgefallen ist, was wiederum nicht für meine sonstige Grammatik spricht, oder aber für die Neigung der Leserinnen, galant über solche Formulierungen hinwegzuschweigen: “ein Augenblick in Zeit” ist eine Reverenz an und Referenz auf Whitney Houston und “One Moment in Time”, also 1988.

    Nach den schwärmerischen Sportlern kommt nun ein weiterer Schwarm ins Spiel, dessen Kleid Feuer fing. Der Schwarm wird mit Hans Hartz’ Worten als müde und mit schweren Flügeln beschrieben, es geht also um weiße (Friedens-)Tauben, die es sich in der enormen Feuerschale bequem gemacht hatten und von der Entzündung des Feuers komplett überrascht wurden, sodass einige von ihnen tatsächlich, Verzeihung, gegrillt wurden. Und ja, ich gebe zu, dass ich diese Geschichte wegen ihres etwas anderen Charakters ursprünglich für die 24 vorgesehen hatte, diesen Plan aber verwarf, um keine Querverbindung zu Weihnachtsgeflügel herzustellen.

    Verkackt haben’s die Organisatoren, die offenbar nicht an so etwas gedacht hatten. Seither lässt man bei Olympia keine lebenden Tauben mehr fliegen.

    @JP: Restkicherfaktor. Ich würde das mal als treffend bezeichnen. Aber auch ganz schlimm, klar, @sport_thies, @Ranishee et al.

    @Rio Laago: Kimchi. Erwischt mich komplett auf dem falschen Fuß. Und ja, Bogner. Bitter, das.

    @Mahqz: Der Kittel, nicht das Kleid! Nein, der auch nicht. Das Federkleid, wie Du gesehen haben dürftest.

    @Christian Prechtl, @SD, @philgort, @Felix (kommen noch mehr?): Bogner. Ihr seid wahre Ratefüchse. Und denkt bei dem Wort doch auch alle an Guido Baumann? Wobei “raten” ja im Grunde ein Beleidigung ist. Wissens- und Deduktionsfüchse. Gilt aber nicht nur für Euch, um da keinen falschen Zungenschlag zuzulassen.

    @Sherlock Rebiger: Mehr als Dein Wissen beeindruckt mich natürlich Deine klare olympische Assoziation.

    Ich muss mal kurz zwischendurch was sagen. Irgendwann begann ich, im Zuge der Beantwortung meiner Rätsel auf einige wenige Kommentar explizit einzugehen. Was mir sehr großen Spaß macht. Und dann wurde der Anteil größer, irgendwann so groß, dass es fast eine Herabsetzung der wenigen darstellte, auf die ich an diesem Tag nicht dediziert reagierte. Was immer noch Spaß macht. Es ist nur … viel. Was dann zum Beispiel dazu führt, dass ich an einem Tag wie heut zu Beginn echt cool bin und gleich mal drei von fünf unbeantwortet lasse, oder so, und dann, ganz allmählich, schleicht es sich wieder ein, und dann sind die ersten die einzigen .. ach, Ihr versteht schon. Mein Dilemma. Wenn ich bitte weiterhin einfach um Verständnis bitten dürfte?

    @zugzwang74: Heidi Schüller. Vermutlich hat da auch der @xxlhonk dran gedacht, der bei Twitter erklärte, wie er danach aus der Spur gekommen sei.
    Ein Schwarm, von dem die Rede ist, lieber Herr Zugzwang, impliziert in aller Regel (also außer bei romantischen olympischen AthletInnen) eine Mehrzahl. Und nein, natürlich ist nicht der gesamte Schwarm in Flammen aufgegangen, glücklicherweise. Das Blöde ist halt, dass so eine Zeile nur fünf Hebungen hat, da wurd’s eng.

    @alex_muc86: Gedichte ohne Reim beeindrucken mich. Bei den anderen denke ich eher so an Heinz Erhardt. Der allerdings ein Genie war. (Keine Polemik, nichts dergleichen. Meine ich ernst.)

    @nutman75: Siehste, nichts ist unnütz, grade dann, wenn es von den Großeltern kommt! Die Sache mit den Vögeln hat mich komplett unvorbereitet getroffen. Entsprechend laut lachte ich.

    @Felix: Vielen Dank für diesen historischen Abriss, ich habe einiges gelernt. Und komme mir ein bisschen vor wie im Podcast “No such thing as a fish”, wo eine(r) einen Fakt nennt und die anderen von diesem Ausgangspunkt auf sehr spannende Weise in verschiedenste Richtungen davongaloppieren. In diesem Fall bis hin zum Sichelfuß.

    @philgort: Bitte, gern. Und wenn Du Tipps zur Googlebenutzung brauchst, sag Bescheid. Wir kriegen das hier in dieser Community hin.

    @SD: Kurz ist schon ok. Was keine politische Aussage sein soll.

    @ozils: Ich muss Dich leider enttäuschen. Du hast das Rätsel für die Erwachsenen gelöst.

    @Faouzi: Och, ich hätte das Hassgedicht scho au gerne gelesen,. Als Kreisler-Liebhaber sowieso.

    @nurdertim: Die Kondomverteilung war keine einmalige Sache (und hat natürlich nichts mit einer Verkackerei zu tun). Hab grade nochmal gelesen: In Rio 2016 sei die Rekordzahl von 450.000 Stück verteilt worden. Für 10.500 Athleten. Inwiefern auch Physiotherapeuten und -innen, Serviceleute, Trainerinnen und Trainer bedacht werden, weiß ich nicht.

    @Asgeirsson: Whitney hast Du wohl übersehen, aber ansonsten wirklich kein konkreter Hinweis. Und ja, Bogner, tja.

    @Lurchmolch: Ich stehe komplett auf dem Schlauch, flugzeugmäßig.

  24. Das mit den Kondomen wäre höchstens um die Ecke verkackt, da ich meine mich zu erinnern, das es bei irgendwelchen Olympischen Spielen deswegen ein paar laute Stimmen gegeben hat (deswegen „künstlicher Skandal“. Verkacken tun in diesem Fall natürlich die prüden Idioten, die nicht einsehen wollen wie sinnvoll es ist Verhütungsmittel umsonst herauszugeben, sondern darin den Aufruf zu hemmungslosen Sex mit jedermensch sehen.

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