siebzehn/zwanzigsechzehn

Sie wird in ihrem Sport -lerin des Jahres,
in Serie, Zweitausendneun beginnt’s;
sie siegt und siegt wie Zlatan, Grün, auch Prinz.
(Zumeist allein, und nicht als Teil des Paares.)

Auch ihm gelang’s, wiewohl’s bald nicht mehr wahr is’,
in seinem Sport: Zwei solcher Titel sind’s –
er holte sie vermittels seiner Sprints.
Im Übrigen bleibt ihm noch immer Páris.

Er feierte Erfolge für den Frieden,
und schlug zudem die Jugend in der Welt,
die sich im coubertinschen Sinne maß.

Dies Glück ist später dann auch ihr beschieden:
Als dort der letzte Ball danebenfällt,
will sie Champagner. Und gibt kräftig Gas.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.
(Falls ich es technisch hinbekommen habe.)

15 Gedanken zu „siebzehn/zwanzigsechzehn

  1. Tennis und Radsport…
    Mehr weiß ich nicht, weil Williams und Zabel ja gar nicht den gleichen Namen haben.
    Aber ich wollte zumindest einmal kommentieren. (Und hoffe, dass das Smartphone es besser hinbekommt als der PC.)

  2. Alter Schwede, mit Angelina und Birgit zur Horst gewalkt, um ja nicht mit Laura Ludwig danebenzuliegen.
    „Es kann der beste Amateur nicht nur von der Friedensfahrt leben …“ Deswegen wurde Olaf Ludwig noch zu DDR-Zeiten Radprofi und holte sich das Trikot in Paris, das farblich zu Angelina passt.

  3. Hach, Kamke,

    Du weißt wie man mich verwirrt: Du verweißt auf Balltreter, schreibst aber davon das die Gesuchte auch als Teil eines Paares auftritt und schwupps liege ich auf dem von Dir gesäten Glatteis in der gleichen Schieflage wie dieses Bild.

    Beim zweiten mag es sich wohl um einen Leichtathleten handeln, der gut und zügig zu Fuß ist und den Olymp erklomm, doch die Schreibweise von Paris lässt mich erneut den Boden der Tatsachen mit meinem Hintern küssen.

    Verzweifelt die Hände in die Luft werfend und nicht mal mehr Tränen übrig,
    Tim

  4. Radrennsport ist Hometurf. (Sagte ich das bereits?) Gesucht ist der Sprinter Olaf Ludwig, Gewinner der Friedensfahrt und Olympiasieger. Sie müsste dann Laura Ludwig sein. Frisch gebackene Olympiasiegerin im Beachvolleyball (mit Kira Walkenhorst). Gerade hatte ich die Bilder mit ihrem irren Gesichtsausdruck wieder aus dem Kopf bekommen…

  5. Hab heut keine Zeit zum Raten, weil die Fußballspieler warten.
    Deshalb tut’s mir leid, mein Guter, ich muss fort von dem Computer,
    reiß mich los mit einem Ruck und zitier nur schnell noch Puck:
    „Nun erwach, ich geh davon. Denn ich muss zum Stadion.“

    (Aber der Zlatan ist doch garantiert ne Falle, oder?) 😉

  6. Heute mal nicht in Reimform, da Samstag und keine Zeit:

    Der letzte Ball daneben erinnert mich unmittelbar an Laura Ludwig und Kira Walkenhorst. Da Laura früher schon Erfolge hatte und stets als „Bessere“ in Ihren Duos (Plural richtig?) galt, kommt das auch mit der mehrfachen Volleyball-Sportlerin des Jahres hin. Champagner weiß ich nicht. Grün und Prinz kann ich gar nicht zuordnen – ich kenne nur König Ludwig!

    Jedenfalls passt das namenstechnisch zu gut, das kann nicht falsch sein: Olaf Ludwig und die Friedensfahrt, der Olympiasieg sowie die Champs Ely-Dingsbums (ich kann kein Französisch).

    Und damit wünsche ich ein

    schönes Wochenende allerseits!

  7. Das ganze Wochenende beim Volleyball. Da passt die Laura gut. Und der Olaf geht klar. Das mit Zlatan grün versteh ich nicht. Aber nach dem Desaster gestern ist Demut angesagt.

  8. Puh, das hat heute wieder länger gedauert. Werde ja immer leicht nervös, wenn ich zum fünften Mal drauf schaue und immer noch keinen Plan habe. Laura und Olaf Ludwig sind es wohl. Das mit dem „Frieden“ brachte mich auf die Fährte. Olaf gewann 2x die Friedensfahrt.

  9. Harte Nuss, weil ich rätselnd auf die schiefe Tennis-Bahn geriet – bis der einzig hängengebliebene Friedensfahrer zur Caipitrinkenden Beachvolleyballerin führte. Kamke packte die Ludwigslust ?! Auch schön.

  10. Krumme Reime, ne? Ich hatte Spaß. : )
    Die Dame hat ziemlich oft am Stück den Titel als [Ihr Sport]-lerin des Jahres gewonnen, analog zu Zlatan Ibrahimovic, Birgit Prinz (ob Herr SD wirklich zu grün hinter den Ohren ist, wiever bei Twitter andeutete, um sie zu kennen?) oder Angelina Grün – Letztere bildet, wenn man so will, durch ihren Sport und ihren Namen einen vagen Link zwischen den beiden Gesuchten. Interessant auch, dass die Gesuchte, wiewohl stets im Doppel antretend, bis auf dieses Jahr immer allein gewann.

    Auch der Herr gewann einen solchen Titel eben zweimal, zudem war er auch zweimal Sportler des Jahres (in der DDR), auch das bald nicht mehr wahr. Er sprintete, und konnte dadurch einmal das – tadaa – grüne Trikot nach Paris tragen. Zudem gewann er zweimal die Friedensfahrt, einmal in Olympia.

    Von ihrem Olympiasieg in Rio blieb mir vieles, und nicht zuletzt die Champagner-Forderung, in Erinnerung. Der letzte Ball der Brasilianerinnen fiel ins Aus, wodurch die *beiden* Beachvolleyballerinnen des Jahres, Kira Walkenhorst und Laura Ludwig, gewannen. (Angelina Grün ist – hauptsächlich – klassische Volleyballerin.)

    Lösung also: Laura und Olaf Ludwig.

    @Frodo: Hey ho, hat geklappt! Und Radsport stimmt ja auch …
    @Martin H.: Genau so.
    @nurdertim: Es lag leider (?) nicht in meiner Absicht, mit Páris aufs Glatteis zu führen. Reine Reimschummelei.
    @Das_Mietmaul: Ja, Hometurf, ich hörte davon. Chapeau: Matchball verwandelt!
    @Puck: Nicht mal ne Falle. Nur Sidekick. : )
    @SD: Danke schön, ebenso. (Hat wunderbar begonnen, das Wochenende. Hochzeit in der Familie. Standesamt. Sonst wäre ich natürlich noch nicht hier.)
    @Chrisprech: Wusste jetzt ob der Demut gar nicht, ob ich Dich als Fredi oder als Bruno ansprechen soll.
    @sport_thies: Immer wieder total interessant, wer womit Schwierigkeiten hat.
    @rlaage: Bernard Williams musste ich googeln …

    Danke schön Euch allen!

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