eins/zwanzigsechzehn

Fünf Mal ging sie olympisch an den Start,
um einen Satz Medaillen heimzubringen,
Zuletzt in Rio wollt’s zwar nicht gelingen,
doch sie genoss die letzte wilde Fahrt.

Ihr Gegenstück hat nen besondren Part
in der Historie unter jenen Ringen.
Noch heut erinnern wir vor allen Dingen
Medaillen, Sternchenhose, Magnum-Bart.

Mit zweiundzwanzig dann: Karriereende.
Er lebte zwanzig Jahre als Legende,
um dann – vergebens – nochmal anzugreifen.

Mit zweiundzwanzig fing sie grad erst an,
hielt sich bis Mitte vierzig stetig ran
und fährt noch heut nen ziemlich heißen Reifen.

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Hintergründe zum Kalender.
Über Kommentare zu den Sportler_innen und ihren Sportarten würde ich mich freuen. Sie blieben aber zunächst verborgen. Spannung und so.
(Falls ich es technisch hinbekommen habe.)

29 Gedanken zu „eins/zwanzigsechzehn

  1. Heute war es gar nicht hart
    Ganz klar Sabine und der Mark
    Im Tweet ein L, das wär ein Witz,
    Dann wäre ich schon ziemlich spitz.

  2. Eine wunderschöne Morgengymnastik für die nächsten 24 Tage und ein großer Spaß! Danke dafür schon einmal im Voraus.
    Sabine und Mark Spitz
    P.s. Milestone 2016: Einmal vor Thies…

  3. Du wünschst uns zwar Drei Haselnüsse für Aschenbrödel aber wenn ich schon mal was weiß und dann auch noch beide muss ich einfach antworten.

    Sabine Spitz und Mark Spitz.

  4. Sind Mark und Sabine Spitz gemeint,
    in Sportarten getrennt, im Namen vereint.
    Sie Mountainbikerin, er Schwimmer,
    sollte dies nicht stimmen,
    hab‘ ich keinen Schimmer.

  5. Vor meiner Zeit war der Mark
    Der dennoch sehr nahe lag
    Doch Sabine Spitz
    Im Mountenbikesitz
    Hat mir erst einmal gar nichts gesagt

  6. Von ihr auf ihn zu kommen, war mir nicht möglich. Also habe ich es umgedreht und dann kam irgendwann die Eingebung: Mark Spitz.

    Und das Pendant ist dann Sabine Spitz. Dem Rätsel zufolge ist sie mit ihrem Mountainbike immer noch aktiv. Darauf wäre ich niemals gekommen.

  7. Mark Spitz erscheint mir für den männlichen Part sehr einfach, bei der weiblichen Seite muss ich leider passen (auch wenn es sich wohl ersuchmaschinen lassen würde).

  8. Ein schöner Kalender mit schönen Rätseln, habe ich gerade erst entdeckt, werde ich weiterempfehlen. Mark und Sabine Spitz jedenfalls würden, ob im Becken oder auf dem Rad, jubilieren, läsen sie das Gedicht.

  9. Vielen Dank, Ihr Lieben, für die ganzen Kommentare, häufig kreativ, mehrfach gereimt, die, wenn ich es gerade recht überblicke, fast alle mit der richtigen Antwort aufwarten konnten. Ob das dem etwas anderen Zuschnitt geschuldet ist, oder ob der Einstieg einfach ein leichter war, bleibt abzuwarten.

    Gleichzeitig bitte ich um Verzeihung, dass es phasenweise technische Probleme gab. So ist das halt, wenn man Laien in den Maschinenraum lässt. Bzw. ihnen, also ihm, also mir, selbigen komplett über-lässt. Ich freue mich über Rückmeldungen, wenn’s hakt, und hoffe gleichzeitig, dass es nicht allzu oft der Fall sein wird.

    Zurück zum Thema.

    Klar, es ging um Ulrike Sabine Spitz (hihi), deren olympische Bilanz nicht ganz mit der ihres Namensvetters Mark (alles gesagt) mithalten kann, aber ein kompletter Medaillensatz (bei nur einer Chance pro Austragung) ist nicht ohne, dazu zwei weitere Teilnahmen, die letzte mit 44 und nennenswert angeschlagen – Chapeau!

    Wie im vergangenen Jahr gehe ich kurz auf einzelne Kommentare ein. Das wird nicht jeden Tag klappen, schon gar nicht für jeden Kommentar, und ist das Ergebnis reiner Willkür.

    @sport_thies: Hier werden 6 angezeigt, Herr @Hirnwindungen ist drauf und dran …

    @zugzwang74: Wilhelm Busch unter meinen Reimen. Ich weiß gar nicht, was ich da noch sagen soll.

    @undeednu: Aber … Limericks sind doch total veraltet, Mensch! : )

    @Das_Mietmaul: Sie galt auch dieses Jahr durchaus noch als Medaillenkandidatin, dann zog sie sich relativ kurz vor den Spielen eine Knieverletzung zu, wollte aber allen ärztlichen Einwänden zum Trotz unbedingt starten und die fünfte Teilnahme fix machen. Was ihr gelang – der olympische Gedanke stand da wirklich mal im Vordergrund. Das scheint’s jetzt aber auch gewesen zu sein, zumindest im Weltcup.

    @nurdertim: Ich kenne zwar die Serie, aber im Grunde nur zappend, keine Ahnung von den Figuren. Aber ja, gehämmert habe ich hier auch, sozusagen, virtuell, und offenbar verschiedentlich den Daumen erwischt.

    @Faouzi: : )

    @Teilzeitborussin: Ich möchte das weder kommentieren noch unkommentiert lassen.

  10. Frechheit! Mein Kommentar ist offenbar im Orkus gelandet. Vermutlich aus eigener Dummheit (zu ihrem Glück). Zur Strafe reime ich meine Antworten künftig noch schlechter als heute.

    1. Oh nein, das tut mir in der Seele weh! Dass der Kommentar weg ist, meine ich, nicht Ihre Reimqualität, selbstredend.
      Ehrlich gesagt hoffe ich gerade, dass es an einem Bedienungsfehler Ihrerseits lag, bin mir aber alles andere als sicher.

      1. Ich hoffe, Sie haben das Augenzwinkern gesehen, dass ich als Smileyverächter unter den Text legte. Ich hatte ja dennoch großen Spaß.

      2. Ich erahnte eines. Und habe im Übrigen gerade das Plugin „Disable Emojis“ installiert, um zumindest die Umwandlung handgestrickter Smileys, die ich selbst durchaus verwende, in grafische zu verhindern.

  11. Ich hatte keine Ahnung.

    Und, um ganz ehrlich zu sein, ich habe selbst nach der Auflösung Probleme, die Namen zuzuordnen.

    Anscheinend sind hier alle größere Sportfans als ich. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

    1. Diese Schlussfolgerung würde ich gewiss nicht ziehen wollen. Gebe aber zu, dass ich Mark Spitz einen Bekanntheitsgrad im sehr hohen zweistelligen Bereich zuschreiben würde. Was vermutlich einmal stimmte, mittlerweile aber deutlich übertrieben ist.

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